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Monitoring der beiden Fischaufstiegsanlagen
am Wehr Geesthacht/Elbe

Seehund
Seehund
Im Auftrag der Vattenfall GmbH erfasste das Institut für angewandte Ökologie in einem Zeitraum von Herbst 2009 bis Ende Februar 2018 täglich alle über das alte Umgehungsgerinne sowie den neuen Doppelschlitzpass am Wehr Geesthacht/Elbe aufgewanderten Fische. Dabei wurden nicht nur Tageshöchstfänge von über 30.000 Dreistachligen Stichlingen, 26.000 Flussneunaugen, 800 Güstern und 600 kapitalen Brachsen bewältigt, sondern auch weit über 1 m lange Lachse, Welse, Störartige sowie Seehunde erfasst.

Grundlage für diese mit unterschiedlichen Fang- und Erfassungsmethoden durchgeführten Aufstiegszählungen an Fischwegen unterschiedlicher Konstruktion, die eine Flut u. a. biometrischer Daten erbracht hat, war eine perfektionierte und doch rationale Organisation der Arbeitsabläufe. Darüber hinaus war es erforderlich, Werkzeuge und Routinen für eine leistungsfähige Datenverwaltung einerseits sowie die fehlerfreie Auswertung als Grundlage für das Berichtswesen andererseits zu entwickeln und
zu implementieren.

Während über das alte Umgehungsgerinne am linken Elbeufer seit dem Herbst 2009 knapp unter 350.000 Fische aus 45 Arten aufgestiegen sind, wurde der neue Doppelschlitzpass am rechten Ufer seit seiner Inbetriebnahme am 1. August 2010 von über 1,6 Millionen Exemplaren aus 49 verschiedenen Arten passiert.

Für das fischökologische Monitoring am Wehr Geesthacht wurde das Institut für angewandte Ökologie 2016 von der American Fisheries Society ausgezeichnet.

Informationen zur Entwicklung von Gerätschaften für fischökologische Monitoringzwecke finden Sie hier.

Aufstiegszählung
Tägliches Monitoring der Aufsteiger über den Doppelschlitzpass