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Naturschutz und Durchgängigkeit

Probennahme zu Untersuchungszwecken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Naturschutz bei Maßnahmen zur Durchgängigkeit der deutschen Flussgebiete

Fliessgewaesserzonierung
Karte der Fließgewässerzonen in Deutschland

Im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz wurde vom Institut für angewandte Ökologie
die Fischdurchgängigkeit der Fließgewässer
aus naturschutzfachlicher Sicht bundeseinheitlich bewertet. Hierbei kommt den Bundeswasserstraßen als Verbindungskorridore zwischen den Kernarealen im Binnenland, d. h. den Reproduktions- und Aufwuchshabitaten sowie den marinen Ökosystemen eine besondere Bedeutung zu.

Die Kernareale wurden unter Berücksichtigung regionaler fischökologischer Erkenntnisse und Konzepte in sechs Fließgewässerzonen identifiziert, die für nahezu die gesamte deutsche Gewässerkulisse abgegrenzt worden waren.

Während es für die diadromen Arten Fluss- und Meerneunauge, Atlantischer Stör, Lachs und Aal im Rahmen des Projekts die Wanderrouten hinsichtlich der stromauf- und -abwärts gerichteten Passierbarkeit zu betrachten galt, wurden die Kernareale der potamodromen
Arten Huchen, Sterlet, Zährte, Nase, Barbe
und Quappe in von Aufstau nicht beeinträchtigten Gewässerstrecken
der Schifffahrtsstraßen gesucht.

Schließlich wurden diejenigen Gewässerabschnitte identifiziert, die angesichts des Bestandes von 277 Wanderhindernissen in den Bundeswasserstraßen von mindesten 50% aller auf- und abwandernden Fische sicher erreicht und in Richtung Meer verlassen werden können.