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Fachtechnische Objektplanung des Doppelschlitzpasses
am Wehr Geesthacht/Elbe

Doppelschlitzpass
Der Doppelschlitzpass am Wehr in Geesthacht/Elbe ist die effizienteste Fischaufstiegsanlage in Europa

Das Institut für angewandte Ökologie hat maßgeblich dafür gesorgt, dass der tidebeeinflusste Doppelschlitzpass am Wehr Geesthacht konsequent gemäß dem Stand der Technik und des Wissens über Fischaufstiegsanlagen (DVWK 1996 und DWA M-509) geplant und nach nur 10 Monaten Bauzeit in Betrieb genommen wurde.

Die Geometrie des Fischpasses einschließlich seiner Schlitze ist der größten vor Ort zu erwartenden Fischart, dem Atlantischen Stör (Acipenser sturio), angemessen.
Die hydraulischen Bedingungen im Strömungspfad, der insgesamt 49 jeweils 16 m breite und 9 m lange Becken durchfließt, tragen hingegen dem Leistungsvermögen der schwächsten zu erwartenden Aufsteiger Rechnung, z. B. Kaulbarsch (Gymnocephalus cernua), Dreistacheligem Stichling (Gasterosteus aculeatus) und Stint (Osmerus eperlanus).

6 Zusatzdotationen gewährleisten, dass die rheoaktive Fließgeschwindigkeit im Wanderkorridor auch bei Tideeinfluss nie unter 0,3 m/s sinkt. Darüber hinaus
sorgen zahlreiche Spezialkonstruktionen wie eine fischschonende Monitoringstation dafür, dass der Doppelschlitzpass nicht nur Europas größte, sondern nachweislich effizienteste Fischaufstiegs-
anlage ist. Betreiber des Doppelschlitzpasses ist die Vattenfall Heizkraftwerk Moorburg GmbH.

Baustelle Fischaufstiegsanlage Geesthacht
Doppelschlitzpass der Fischaufstiegsanlage am Wehr in Geesthacht in der Bauphase